Workshop für Reitausbilder mit Susanna Reifenrath zum Thema: Gutes Reiten reicht nicht, um gut auszubilden

Ort: Centrum für therapeutisches Reiten Heidi Eichhorn-Wallert, Hegenredder 34 ,  21117 Hamburg-Osteinbek
Termin: Freitag , 17.04. 2015 ab 19:00- Sonntag 19.04.2015 bis ca.16:00
Teilnehmer: Max. 6 Teilnehmer (Pferdewirte / Trainer A–C / VFD-Übungsleiter / Unterricht Erteilende; alle Reitweisen) 3–6 Reitschüler (Reitschüler und Ausbilder können sich unabhängig voneinander nmelden), Pferde werden gestellt
Kosten: Ausbilder: 250 Euro · Schüler (Reiter): 50 Euro · Zuschauer: 1 Tag  15 Euro, 2 Tage 25 Euro

Voraussetzungen für die Ausbilder

Ca. 2–3 Jahre Erfahrung im Erteilen von Unterricht; die Bereitschaft, sich »in die Karten schauen zu lassen« und sich konstruktiv-kritisch mit sich selbst auseinanderzusetzen.

Im Workshop enthalten
Fragebogen vor Beginn des Workshops für Selbsteinschätzung und Zielformulierung der Teilnehmer
Mindestens 2 mal 10 Minuten Videomaterial vom Unterricht (wird nach dem Workshop zugesendet)
Schriftliche Analyse des Unterrichts, Entwicklungstendenzen im Hinblick auf die geäußerten Veränderungswünsche, perspektivische Lösungsmöglichkeiten (wird nach dem Workshop zugesendet)
Referate, Übungen und Handouts zu den Themen Körperwahrnehmung und Kommunikationspsychologie
Abschluss-Urkunde


Worum es eigentlich geht ...

Gutes Reiten ist kein Garant für guten Unterricht. Auch die neue Ausbildungsordnung für Pferdewirte »Klassische Reitaus- bildung« trägt dieser Erkenntnis Rechnung, indem die Unterrichtserteilung einen wesentlich höheren Stellenwert in der Abschlussprüfung hat als vorher.
Gutes Reiten sollte Voraussetzung für guten Unterricht sein. Gutes Unterrichten erfordert darüber hinaus ein » geschultes Auge« und  fachliches Hintergrundwissen. Pferd und Reiter bilden zusammen  ein » komplexes System in Bewegung, in dem jedes Detail zählt«. Wichtig ist im Unterricht, Wesentliches wahrzunehmen und Zusammenhänge zu erkennen.
Fundiertes Fachwissen sowie Erkenntnis des Wesentlichen und der Zusammenhänge reichen jedoch oft noch nicht aus, denn das Gesehene  und Erkannte muss kommuniziert, d.h. »an den Mann oder die Frau gebracht werden«. Gutes Unterrichten erfordert daher eine über die Alltagskommunikation  hinausgehende     kommunikative Kompetenz. Das bedeutet, ein  Be- wusstsein dafür zu entwickeln, was und wie ich etwas von mir gebe (verbal und nonverbal) sowie ein Gespür für die Reaktionen meines Schülers (und letztlich auch seines Pferdes) zu bekommen.
ermöglichen es dem Ausbilder, sein eigenes Tun mit der nötigen kritischen Distanz zu beobachten und immer wieder zu hinterfragen. Diese Selbstkritik  wiederum  ist die Voraussetzung dafür, als Ausbilder dem komplexen Geschehen  zwischen Reiter und Pferd immer wieder   exibel und kreativ gerecht  zu werden und seine Aufgabe als » professioneller Dienstleister« für Reiter und Pferd wahrzunehmen.

Das Konzept
Ich, Susanna Reifenrath, biete als langjährige Ausbilderinnen diese bisher einzigartige und neue Form der Fortbildung für Unterricht Erteilende an.
Die Fortbildung ist als  Workshop konzipiert; d.h. jeder ist in jeder Phase mit seinen Kompetenzen und seinem Fachwissen »auf Augenhöhe« eingebunden und kann sich einbringen. Ich werde leiten, moderieren, und Feedback sowie fach- lichen Input vor allem zu den Themen »Wahrnehmung« und » Kommunikation« geben. Es wird jeder Gelegenheit  haben, vor der Gruppe zu arbeiten, Wünsche zu äußern und  Anregungen zu geben


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